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Wie bedient man einen Hubwagen?

Der Hubwagen gehört zu den wichtigsten Flurförderzeugen bei innerbetrieblichen Warenflüssen. In Hinblick auf die Funktionsweise sind verschiedene Arten wie die manuellen und die elektrischen Hubwagen zu unterscheiden. Hubwagen sind sehr stabil und eignen sich sehr gut für die Aufnahme von zum Beispiel "Düsseldorfer Paletten" oder EUR 6-Paletten. Die Bedienung eines Hubwagens hängt immer von der jeweiligen Fahrzeugausführung ab. Die folgende Beschreibung veranschaulicht die typische Bedienweise eines manuellen Hubwagens.

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Schritt 1: Suchen Sie den Entriegelungshebel und stellen Sie sich hinter den Hubwagen. Der Hubwagen-Absenkhebel ist oft ein kleiner Hebel in der Mitte des abgerundeten Griffs am Deichsel.

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Schritt 2: Drücken Sie den Absenkhebel nach innen, um die Gabelzinken abzusenken. Wenn die Gabelzinken bereits vollständig abgesenkt sind, sehen Sie nicht, dass sie sich bewegen. Die Gabelzinken sollten nur ein bis zwei Zentimeter vom Boden entfernt sein.

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Schritt 3: Schieben Sie die Gabelzinken unter die Palette. Sie sehen beim Heranfahren an den Schlitten, ob das Produkt darunter passt oder nicht. Wenn sie nicht passen, ist der Hubwagen nicht ausreichend abgesenkt worden, versuchen Sie dann, den Absenkhebel erneut zu drücken.

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Schritt 4: Heben Sie den Palettenheber mit dem Griff an. Wenn sich die Gabelzinken unter der Kufe befinden, ziehen Sie den vertikalen Schaft in einer diagonalen Bewegung zu sich, weg von der Palette und zum Boden. Sie sollten spüren, wie sich der Hubwagen (und die Palette) langsam gegen den Druck der Schwerkraft anhebt.

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Schritt 5: Bewegen Sie den Palettenheber. Wenn es so aussieht und sich anfühlt, als ob die Palette ausreichend angehoben ist, so dass sie nicht schleift, ziehen Sie am Griff des Palettenhebers, um die angehobene Palette in eine beliebige Richtung zu bewegen. Alternativ können Benutzer gegen die Palette drücken, wenn es Zeit ist, die Palette über ein Hubtor oder auf einen LKW zu heben.

Fragen & Antworten

Wie bedient man andere Hubwagenarten?

Die kleinste Form der Flurförderzeuge, den Hubwagen, bietet der Markt in verschiedenen Varianten. Ein Unterscheidungsmerkmal betrifft den Antrieb. Dieser ist entweder manuell oder elektrisch ausgeführt.

Ein manueller Hubwagen verzichtet auf einen elektrischen Antrieb. Der Hubwagen-Bediener muss die Kraft für das Anheben und Absenken der Gabeln ebenso wie für das Verfahren selbst aufbringen. Die meisten manuellen Hubwagen sind für Paletten mit einem Gewicht bis zu 3 Tonnen ausgelegt.

Das Lastaufnahmemittel ist bei den manuellen Hubwagen an einem Hubgerüst befestigt. Der Bediener bewegt entweder die Deichsel oder tritt ein Fußpedal, um die Gabeln anzuheben. Die Bewegung erfolgt am Hubgerüst entlang bis auf die gewünschte Höhe.

Ein elektrischer Hubwagen ist bei der Bedienung deutlich weniger anstrengend. Hier kommt die benötigte Energie für das Fahren sowie für Heben und Senken aus einer Batterie. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor. Der Bediener muss sich also mit der besonderen Funktionsweise der Elektronik auskennen. Dies ist auch deshalb notwendig, weil bei der Elektrovariante die Deichsel nicht nur der Lenkung dient. Sie erlaubt gleichzeitig das Beschleunigen und Bremsen. Dazu befindet sich an der Deichsel ein Kippschalter oder ein Drehgriff. Die meisten Hubwagen sind so konzipiert, dass der Bediener hinter dem Hubwagen herläuft. Andere Varianten sind mit einem eigenen Fahrerstand ausgestattet. Beide Varianten haben in der logistischen Praxis ihre Bedeutung.

Bei einem Mitgänger-Hubwagen läuft der Mitarbeiter hinter dem Fahrzeug her. Die Hände befinden sich an der Deichsel, über die er das Fahrzeug führt.

Weiterhin gibt es Hubwagen, die mit einem Fahrerstand ausgestattet sind. Der Fahrerstand findet sich nur bei Hubwagen mit elektrischem Antrieb. Die Plattform zum Mitfahren ist entweder fest montiert oder lässt sich herunterklappen. Dieses Prinzip der Hubwagen-Bedienung ist gerade bei langen Wegen ein Vorteil für das Personal. Der Fahrerstand erlaubt eine höhere Fahrgeschwindigkeit und Arbeitssicherheit. Der Einsatz erfolgt vor allem in größeren Lagerhallen. Bei der Mitfahrt im Fahrerstand besteht keine Gefahr für den Bediener, sich beim Rangieren versehentlich auf die Füße zu fahren.

Braucht man einen Staplerschein?

Nur geeignete und ausgebildete Mitarbeiter dürfen Flurförderzeuge bedienen. Für das Fahren von Flurförderzeugen schreibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine bundesweit einheitliche und verpflichtende Prüfung vor. Wer die Prüfung ablegt, erlangt einen Flurfördermittelschein bzw. Staplerschein.

Erforderlich ist das beim Hubwagen zum Beispiel bei höheren Geschwindigkeiten und beim Mitfahrbetrieb. Der Nachweis soll sicherstellen, dass der Fahrer sich mit den spezifischen Besonderheiten und Funktionen seines Flurförderzeugs auskennt und dieses sicher und effizient bedienen kann. Er soll in der Lage sein, für sich und andere bestehende Gefahren richtig einzuschätzen und diese vermeiden zu können.

Was ist ein Mitläufer?

Bei dieser Variante eines Hubwagens läuft der Mitarbeiter neben dem Fahrzeug her. Die Hände befinden sich an der Deichsel, über die er das Fahrzeug führt. Darin besteht einer der wesentlichen Unterschiede zu den Frontstaplern, in denen der Bediener grundsätzlich mitfährt.

Was ist ein Fahrerstand im Hubwagen und wofür wird er benötigt?

Der Fahrerstand findet sich nur bei Hubwagen mit elektrischem Antrieb. Die Plattform zum Mitfahren ist entweder fest montiert oder lässt sich herunterklappen. Dieses Prinzip der Hubwagen-Bedienung ist gerade bei langen Wegen ein Vorteil für das Personal. Der Fahrerstand erlaubt eine höhere Fahrgeschwindigkeit und Arbeitssicherheit. Der Einsatz erfolgt vor allem in größeren Lagerhallen. Bei der Mitfahrt im Fahrerstand besteht keine Gefahr für den Bediener, sich beim Rangieren versehentlich auf die Füße zu fahren..